Ein heftiger Zusammenstoß ereignete sich im Tunnel der Freisinger Westtangente am Montagfrüh. Ein PKW geriet in den Gegenverkehr und prallte dort frontal in einen LKW. Beide Fahrer kamen glimpflich davon und wurden leichtverletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden. Die Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr waren spürbar.
Kurz nach 6:00 Uhr früh befuhr der Fahrer eines Skoda die Kreisstraße FS44 (Westtangente) in nördlicher Richtung. In einer leichten Biegung innerhalb des rund 700 Meter langen „Vöttinger Tunnels“ geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden LKW zusammen. Der Aufprall war dabei so heftig, dass der PKW um die eigene Achse gegen die Tunnelwand geschleudert wurde.
Nicht zuletzt durch den hohen Sicherheitsstandard der beiden neuwertigen Unfallfahrzeuge erlitten die beteiligten Fahrer nur leichte Verletzungen und wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten im Tunnel musste die Westtangente mehrere Stunden lang im Bereich zwischen Angerstraße und Thalhauser Straße gesperrt werden, wodurch die Ausweichstrecken im morgendlichen Berufsverkehr zusätzlich belastet wurden. Die Feuerwehr Freising sicherte die Unfallstelle, band auslaufende Betriebsstoffe und unterstützte bei der Fahrbahnreinigung. Im Einsatz befand sich die Hauptfeuerwache mit drei Fahrzeugen und 15 Feuerwehrleuten. Die Einsatzdauer betrug rund drei Stunden. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten von Bergeunternehmen abgeschleppt werden. Am späten Vormittag konnte die Einsatzstelle wieder für den Verkehr freigegeben werden.

