Ein Vegetationsbrand hat die Feuerwehr Freising am Sonntagnachmittag zu einem umfangreichen Löscheinsatz gefordert. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Gebäuden war schnelles Handeln gefragt.
Alarmiert wurde die Feuerwehr Freising unter dem Einsatzstichwort „B3 – Brand im Freien am Gebäude“ in die Viscardistraße in Tuching. Beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich ein bereits ausgedehntes Brandgeschehen: Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern stand Waldbestand in Flammen, zusätzlich hatte sich das Feuer auf etwa 400 Quadratmeter angrenzende Vegetationsfläche ausgeweitet. Da sich in unmittelbarer Nähe Wohngebäude befanden, war zügiges Eingreifen entscheidend, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Um den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen gingen die Einsatzkräfte mit insgesamt sieben C-Rohren gleichzeitig gegen den Wald- und Flächenbrand vor. Mit Kettensägen wurde angebranntes Holz entfernt, um einen besseren Zugang zu den Glutnestern zu schaffen und die Löscharbeiten effektiv durchführen zu können. Insgesamt waren zehn Fahrzeuge und 45 Einsatzkräfte im Einsatz, die neben der primären Brandbekämpfung auch die anschließenden Nachlöscharbeiten im Wald und Boden übernahmen. Der massive Kräfteansatz zahlte sich aus: Ein Übergreifen auf die nahegelegene Bebauung konnte verhindert werden. Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden.
Die hohen Außentemperaturen machten den Einsatzkräften während der körperlich fordernden Löscharbeiten zusätzlich zu schaffen. Zwei Feuerwehrangehörige mussten aufgrund der Hitzebelastung und der anstrengenden Tätigkeit kurzzeitig vom Rettungsdienst betreut werden. Nach kurzer Erholungspause konnten beide ihren Dienst jedoch wieder aufnehmen und den Einsatz bis zum Ende fortsetzen.
Die Ursache des Brandes ist derzeit noch nicht geklärt.





