Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Freising drehte sich um Zahlen, Fakten und Ehrungen.
Im Juni war es wieder soweit, der Spielmannszug lädt zur Hauptversammlung ein. Von den aktuell 61 Mitgliedern waren eine vielzahl an Spielerinnen und Spieler erschienen und lauschten dem Bericht von Tambomajor Roland Goerge.
Im Jahr 2025 waren die Spielmannszugmitglieder 5.596 Stunden im Einsatz. Diese setzen sich aus 18 Auftritten – unteranderem beim Oktoberfest, dem Florianstag in Feising und Gründungsfesten wie in Allershausen oder Dietersheim -, 41 Proben, 4 Hauptproben und einem Probentag zusammen.
Nach dem Bericht des Tambomajors folgte die Ansprache der musikalischen Leiterin Stefanie Kaiser. Sie berichtete vom emotionalen Höhepunkt des letzten Jahres: das Richtfest der neuen Wache in Lerchenfeld, bei dem vor allem das gemeinsame Spielen und Singen des Steiger- Marsches in Erinnerung geblieben ist. Auch die Verabschiedung von Oberbürgermeister a.D. Tobias Eschenbacher wofür man spontan „Muss i denn“ mit einer Besetzung in vier verschiedenen Stimmen einstudierte war ein Highlight. Des Weiteren war man im Probenwochenende im Schauerhaus in Oberaudorf und lernte dort den Fanfaren- und Flötenmarsch „Turnertreue“ in sehr kurzer Zeit.
Nach dem Kassenbericht und der erfolgreichen Entlastung der Führungsriege folgten Grußworte von Stadtbrandinspektor Sturde, Vorstandsvorsitzendem Thilo Kachel und Bezirksstabführer Alois Reichl.
Sturde erinnerte an den kleinen Start des Spielmannszuges vor über 60 Jahren und die Entwicklung hin zu einem treuen Begleiter der Feuerwehr Freising bei Veranstaltungen und einem Repräsentanten der Stadt Freising. Er, als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Freising, ist stolz auf den Spielmannszug als Aushängeschild der Feuerwehr.
Thilo Kachel bedankte sich ausdrücklich bei der Jugend für die Bereitschaft, traditionelle Marschmusik spielen zu wollen. Dass der Spielmannszug sich mittlerweile auch moderne Stücke aneigne, werde von der Vorstandschaft wohlwollend bemerkt. Diese sei stolz auf den Musikzug als wichtige Institution, die nicht jede Feuerwehr aufweisen könne.
Bezirksstabsführer Reichl freute sich ausserordnetlich wieder bei „Freunden“ zu Gast sein zu dürfen. Er sprach mit Blick in die große Runde im Saal ein großes Kompliment für die mit über 60 Mann große Mannschaftsstärke aus, auch sei der Altersdurchschnitt deutlich gesunken.
Alle drei Redner bedankten sich überaus für das Engagement der ehrenamtlichen Spielerinnen und Spieler.
Nach dem Ausblick auf die neuen Termine im Jahr 2026 wurden Franziska Würzinger, Jonas Klinger, Antonia Goerge, Daniel Werner und Orhan Özdemir zur abgeschlossenen Probenzeit mit einem Abzeichen für ihre Uniform ausgezeichnet.
Weiterhin wurden Christine Seidl für 10 Jahre und Daniela Neumair für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Auch Norbert Hörl wurde für 60 Jahre verdiente Mitgliedschaft im Spielmannszug geehrt.


