Vergangenen Samstag, den 16. Mai hatte die Wache 2 die Möglichkeit, auf dem Gelände der Kläranlage Freising eine umfangreiche Einsatzübung durchzuführen.
Das Übungsszenario begann zunächst mit einer Alarmierung aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage. Bereits kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich die Lage jedoch deutlich komplexer dar: Vor Ort handelte es sich um einen Gefahrgutunfall mit austretenden Stoffen. Zusätzlich galt es, einen kleineren Brand zu bekämpfen sowie eine verletzte Person mithilfe der Drehleiter zu retten.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Wache 2 durch zwei Fahrzeuge der Wache 1, einem Abrollbehälter mit spezieller Ausrüstung für Gefahrguteinsätze sowie der Einsatzleitwagen, der während der Übung die Dokumentation und Recherche übernahm.
Nachdem sich die Gruppenführer der beiden Lerchenfelder Löschfahrzeuge einen Überblick über die Lage verschafft hatten, wurde umgehend die Menschenrettung eingeleitet. Parallel dazu rüsteten sich zwei Kameraden mit Chemikalienschutzanzügen aus, um nähere Informationen über die austretenden Stoffe zu erhalten und entsprechende Maßnahmen zum Auffangen beziehungsweise Binden der Gefahrstoffe einzuleiten.
Zeitgleich wurde ein Dekontaminationsplatz aufgebaut, um die eingesetzten Kräfte nach dem Einsatz adäquat dekontaminieren zu können und eine mögliche Verschleppung von Gefahrstoffen zu verhindern.
Nach rund eineinhalb Stunden war die Lage erfolgreich abgearbeitet worden. Im Anschluss bei einer Übungsnachbesprechung wurden die gewonnenen Erkentnisse ausgewertet und geteilt, bevor das eingesetzte Material wieder aufgeräumt und aufgerüstet wurde. Den gelungenen Übungstag ließ man anschließend gemeinsam beim Grillen an der Wache ausklingen.
Ein herzlicher Dank gilt der Stadtentwässerung Freising für die Übungsmöglichkeit auf dem Gelände.





