Früh aufstehen hieß es am Samstag, den 12. Juli, für sechs engagierte Jugendliche der Feuerwehr Freising. Aus beiden Freisinger Feuerwachen traten sie gemeinsam zur Bayerischen Jugendleistungsprüfung im Kreisausbildungszentrum in Zolling an. Pünktlich um 9 Uhr fiel der Startschuss – das Ende der Prüfung war gegen 13 Uhr.
Ein besonderes Highlight gleich zu Beginn: Landrat Helmut Petz ließ es sich nicht nehmen, die Jugendlichen persönlich zu begrüßen und ihnen für ihre Teilnahme Mut und viel Erfolg zuzusprechen. Mit motivierenden Worten lobte er ihr Engagement und betonte die Bedeutung der Jugendarbeit in der Feuerwehr.
Im Anschluss stellten sich die sechs Nachwuchsfeuerwehrler der anspruchsvollen Prüfung. Auf dem Programm standen zehn praktische Übungen und eine theoretische Wissensabfrage. Gefordert waren unter anderem das Anlegen eines Mastwurfes, das Befestigen einer Feuerwehrleine an einem Strahlrohr sowie das korrekte Anlegen eines Brustbundes zur simulierten Personenrettung. Auch die Zielgenauigkeit kam nicht zu kurz – sowohl beim Ausrollen eines C-Schlauches als auch beim Wurf der Feuerwehrleine zeigten die Jugendlichen ihr Können.
In den Truppaufgaben überzeugten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Teamgeist und Präzision. Besonders herausfordernd war das Zielspritzen mit der Kübelspritze sowie das zeitkritische Kuppeln von zwei Saugschläuchen. Zum Abschluss war noch einmal volle Konzentration und Ausdauer gefragt: Das Kuppeln einer 90 Meter langen C-Leitung verlangte allen Beteiligten alles ab.
Am Ende zahlte sich die intensive Vorbereitung aus – alle sechs Jugendlichen bestanden die Prüfung mit Bravour. Mit ihrem Einsatz und ihrer Disziplin haben sie eindrucksvoll bewiesen, dass sie bestens für den aktiven Feuerwehrdienst gerüstet sind.









