Oberbürgermeister Tobias Eschenbach war sichtlich erfreut die Fertigstellung dieses, wie er sagte, Meilenstein mit den Anwesenden Vertretern von Stadt, Planung und Bauleitung und Bürgerinnen und Bürger den zahlreichen Kameraden der Feuerwehr Freising zum offiziellen “Dichtfest” zu präsentieren.

In seiner kurzen Ansprache teilte er nochmals mit wie wichtig und nötig dieser Schritt für die Stadt Freising und den Stadtteil Lerchenfeld ist. Die 1974 erbaute Wache 2 wurde damals nur für rund 30 freiwillige Helfer gebaut und ist mit den aktuell 100 aktiven Feuerwehrfrauen und Männern an ihrer Grenze.
Auf dem Grundstück von ca. 5000 qm entsteht ein funktionaler Gebäudekomplex mit Geschlechtern getrennten Umkleiden für 120 Einsatzkräften, ein großer Bereitschaftsraum, Jugendraum, Büro- und Schulungsräume sowie Reginationsmöglichkeiten.
Zudem wurde noch ein Fahrzeugstellplatz, eine Waschhalle und für die Oldtimerfahrzeuge, die durch Verein gepflegt werden und auch ein wichtiges Aushängeschild für die Stadt Freising sind, eine Unterstellmöglichkeit geschaffen.
Stadtbrandinspektor Oliver Sturde knüpfte an den Ausführungen von OB Eschenbacher an, dass die im Jahr 2015 festgestellte Infrastruktur der aktuellen Räumlichkeiten nicht mehr zeitgemäß seien. Handlungsbedarf gibt es bei den Sanitäreinrichtungen und der nicht möglichen Trennung von Privat- und Einsatzkleidung in der Fahrzeughalle. Auch die fehlenden Schulungs- und Jugendräume machen diesen Neubau nötig.
Aber auch vor der Fahrzeughalle wird eine Gefahrenquelle beseitigt! Hier kreuzen sich aktuell im Einsatzfall ausrückende Feuerwehrfahrzeuge mit den anrückenden Einsatzkräften.
Warum Dichtfest und nicht Richtfest. Architekt Gmeiner argumentier diese Ausdrucksweiße so, das man ja bereits weiter fortgeschritten sein als bei einem klassischen Richtfest. So sind bereits Fenster und Trockbauwände gesetzt und die Arbeiten gehen zügig voran. Auch im Punkt Nachhaltigkeit müsse man sich nicht verstecken, so Gmeiner, es würden die Forderungen der Stadt um 30 Prozent übertroffen.


Alle Redner waren sich einig das die Zusammenarbeit mit Baufirmen, Stadt, Planer und dem Gremium der Feuerwehr Freising bis jetzt sehr gut und vor allem unkompliziert von der Hand ging und der geplanten Fertigstellung Ende nächsten Jahres bis jetzt nichts im Wege stehe.
Abschließen verlies Polier Matthias Schirber seinen Dichtspruch und danke nochmal allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und bat um Gottes Segen für die weiteren Bauarbeiten.

Untermalt wurde die Festlichkeit durch die Musikanten des Spielmannszuges.




Bilder:
Presseamt Stadt Freising – F. Matthey

