Im Interview: Maxime über seinen Bundesfreiwilligendienst bei der Feuerwehr Freising
Seit mehreren Monaten unterstützt Maxime als Bundesfreiwilligendienstleistender (Bufdi) unsere hauptamtlichen Gerätewarte. Im Gespräch erzählt er, warum er sich für den Bundesfreiwilligendienst entschieden hat, welche Aufgaben ihn erwarten und warum die Arbeit hinter den Kulissen einer Feuerwehr oft unterschätzt wird.
Maxime, warum hast du dich für den Bundesfreiwilligendienst bei der Feuerwehr Freising entschieden?
„Ich bin bereits seit mehreren Jahren Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Freising. Deshalb wollte ich die Gelegenheit nutzen, einmal hinter die Kulissen zu schauen und zu erleben, was alles notwendig ist, damit eine Feuerwehr rund um die Uhr zuverlässig funktioniert.“
Wie waren deine ersten Wochen? Gab es etwas, das dich besonders überrascht hat?
„Definitiv. Mir war vorher nicht bewusst, wie umfangreich der Tätigkeitsbereich ist. Es fallen unglaublich viele Arbeiten im Hintergrund an, damit Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstung jederzeit einsatzbereit sind.“
Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
„Einen typischen Tag gibt es eigentlich nicht. Die Aufgaben wechseln ständig. Natürlich gehören regelmäßige Arbeiten wie die Schlauchpflege dazu, aber auch Wartungs- und Prüfarbeiten an Fahrzeugen und Geräten sowie kleinere Reparaturen. Dabei sind oft handwerkliches Geschick und manchmal auch etwas Kreativität gefragt.“

Was macht dir dabei am meisten Spaß?
„Vor allem die Abwechslung. Kein Tag ist wie der andere und man lernt ständig etwas Neues. Besonders gerne erledige ich kleinere Reparaturen, bei denen man selbst nach Lösungen suchen und diese direkt umsetzen kann.“
Was konntest du in dieser Zeit lernen?
„Fachlich habe ich sehr viel über die Technik der Feuerwehr gelernt. Ich durfte mit Geräten arbeiten, die ich vorher noch nie gesehen hatte, und kenne mich mittlerweile auch deutlich besser mit der Beladung unserer Einsatzfahrzeuge aus. Das hilft mir natürlich auch als aktives Feuerwehrmitglied.“

Gab es auch Herausforderungen?
„Gerade am Anfang waren viele Aufgaben völlig neu für mich. Aber ich wurde von den hauptamtlichen Gerätewarten jederzeit unterstützt. Wenn ich Fragen hatte, wurde mir alles ausführlich erklärt. Dadurch konnte ich mich schnell einarbeiten.“
Was würdest du sagen, wissen viele Menschen über die Feuerwehr nicht?
„Viele denken bei der Feuerwehr nur an Einsätze. Tatsächlich steckt aber sehr viel Arbeit hinter den Kulissen. Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstung müssen regelmäßig geprüft, gewartet und dokumentiert werden. Nur so können sie im Einsatz zuverlässig funktionieren.“
Würdest du den Bundesfreiwilligendienst weiterempfehlen?
„Auf jeden Fall. Besonders für Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr ist es eine einmalige Chance, die Arbeit hinter den Kulissen kennenzulernen. Man sammelt viele praktische Erfahrungen und entwickelt sich fachlich wie persönlich weiter.“

Welchen Rat würdest du Interessierten mitgeben?
„Wer Interesse an der Feuerwehr hat, gerne praktisch arbeitet und Verantwortung übernehmen möchte, sollte die Chance unbedingt nutzen. Der Bundesfreiwilligendienst zeigt, wie viel Arbeit hinter einer funktionierenden Feuerwehr steckt und bietet Einblicke, die man als aktives Mitglied normalerweise kaum bekommt.“
Vielen Dank, Maxime, für das offene Gespräch und deinen engagierten Einsatz für die Feuerwehr Freising!
Du hast Interesse und möchtest es ausprobieren?
Melde dich gleich mit einer kurzen Bewerbung und einem Lebenslauf, gerne auch per E-Mail an personalamt@freising.de.
Bei Fragen zur Stelle im Bundesfreiwilligendienst bei der Feuerwehr der Stadt Freising gerne direkt an das Personalamt Frau Winkler Tel.: +49 (0)8161-54 4 11 02
Die Ausführliche Stellenbeschreibung der Stadt Freising findest du hier: https://www.mein-check-in.de/freising/position-436768

