Brennendes Fett löst Küchenbrand aus
Am Samstagnachmittag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwache 2 zu einem gemeldeten Küchenbrand in die Carl-Orff-Straße alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Küche des betroffenen Hauses bereits stark verraucht. Ursache des Brandes war brennendes Fett auf dem Herd, das sich entzündet hatte und zu einer erheblichen Rauchentwicklung führte.
Zwei Trupps unter Atemschutz gingen umgehend zur Brandbekämpfung in das Objekt vor und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Parallel dazu wurde das Haus belüftet, um den Brandrauch zu entfernen.
Die betroffenen Bewohner wurden durch den Rettungsdienst medizinisch betreut, blieben jedoch glücklicherweise unverletzt.
Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das gesamte Gebäude kontrolliert und die einzelnen Zimmer mittels Akkulüfter entraucht.
Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und größerer Schaden vermieden werden. Der Löschzug der Feuerwache 2, bestehend aus vier Fahrzeugen und 24 Helfern war rund 90 Minuten im Einsatz.
Gut zu wissen!
Brennendes Fett darf niemals mit Wasser gelöscht werden. Bereits kleinste Mengen Wasser können zu einer sogenannten Fettexplosion führen, bei der sich das Feuer schlagartig ausbreitet und schwerste Verletzungen verursachen kann.
Stattdessen gilt:
- Herd sofort ausschalten
- Flammen durch Abdecken mit einem passenden Deckel oder einer Löschdecke ersticken
- Wenn möglich, eine geeignete Feuerlöschdose oder einen Fettbrandlöscher verwenden
Im Zweifel gilt immer: Eigene Sicherheit geht vor – verlassen Sie die Wohnung und alarmieren Sie die Feuerwehr über den Notruf 112.

