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Arbeiten in großen Höhen

Die Rettung verletzter Personen aus Baugruben oder Schächten, von Dächern oder Kränen zählt zu den Aufgabe der Feuerwehr genauso wie die Beseitigung abgebrochener Äste oder loser Dachteile nach Stürmen. Bei Bränden müssen u.U. Dächer geöffnet werden, um das Abziehen des Rauches zu ermöglichen, oder Personen über Leitern in Sicherheit gebracht werden. In vielen dieser Situationen befindet sich nicht nur der Feuerwehrmann in akuter Absturzgefahr.

Eine spezielle Ausrüstung und sorgfältige Ausbildung der Hilfskräfte sorgt bei Tätigkeiten in absturzgefährdeten Bereichen für eine hohe Sicherheit aller beteiligter Personen. Eine Maßnahme, die seit geraumer Zeit auch die Feuerwehrdienstvorschriften zwingend vorsehen.

Rettung aus Höhen und Tiefen

Wenn eine Rettung verunfallter Personen über den „normalen“ Weg auf Grund des Verletzungsmusters nicht mehr möglich ist, bleibt als letzter Weg oft die Rettung mittels Seil.

Kombiflaschenzug 

Der Kombiflaschenzug, mit dem eine maximale Rettungshöhe von 38m überbrückt werden kann, reduziert die nötigen Zugkräfte auf ein Viertel. Als Festpunkt kann die Drehleiter oder bei Unfällen auf Baustellen oft auch ein vorhandener Baukran dienen. Ein Sicherungsgerät sorgt dafür, das die Last beim Loslassen des Sicherungsseils nicht frei durchlaufen kann.

Schleifkorbtrage

Die Schleifkorbtrage dient nicht nur dem Verletztentransport in unwegsamem Gelände, sondern zusammen mit den Hebegurten auch zur liegenden Rettung von Personen. In Verbindung mit der Schaufeltrage und weiteren Stabilisierungsmöglichkeiten können Personen so sehr schonend transportiert werden.

Rettungsdreieck

Auch in schwierigen Situationen leicht anlegen lässt sich das Rettungsdreieck und ist daher hervorragend zur Sicherung von Personen in absturzgefährdeten Situationen geeignet. Auch zum Ablassen oder Aufziehen von Patienten, bei denen das Verletzungsmuster keinen liegenden Transport erforderlich macht, wird das Dreieck verwendet.

Bei schwierigen Rettungsmaßnahmen in großen Höhen können auch die Geräte der Feuerwehr Freising schnell an ihre Grenzen stoßen. So wird bei bestimmten Einsatzsituationen, wie z.B. bei der Personenrettung von Baukränen, eine speziell ausgebildete Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr in München gleichzeitig mitalarmiert, die über zusätzliche Geräte zur Höhenrettung verfügt.

 

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