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Schwerer Verkehrsunfall fordert zwei Verletzte

Schlechte Sicht durch starken Nebel

19.11.2009 (ms) -

Dichter Nebel und Sichtweiten gut unter hundert Meter wurden einer 45-jährigen PKW-Lenkerin aus dem Landkreis Freising Donnerstagfrüh wohl zum Verhängnis. Denn kurz nach 06.30 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße 2084 Höhe Attaching ein schwerer Verkehrsunfall, an dem neben zwei Fahrzeugen auch ein LKW-Gespann beteiligt war und der ersten Erkenntnissen nach zwei Schwerverletzte, eine davon lebensgefährlich, forderte. Zum Einsatz kamen neben den rund 25 Kräften beider Freisinger Feuerwachen auch die Kameraden der Außenwache in Attaching mit insgesamt sieben Fahrzeugen.

Da hatte sich die junge PKW-Lenkerin wohl zu sicher gefühlt: In ihrem Mercedes-Kleinwagen war die Fahrerin auf der Staatsstraße 2084 in den Morgenstunden des Donnerstags in Fahrtrichtung Erding unterwegs, als sie zwischen den beiden Zufahrten nach Attaching zum Überholen eines LKW-Gespanns angesetzt hatte. Dichter Nebel trübte zu dieser Tageszeit die Sicht der 45-jährigen Fahrzeuglenkerin jedoch erheblich, noch auf Höhe des LKWs geriet die Unfallverursacherin in den Gegenverkehr und kollidierte zunächst mit dem entgegen kommenden Klein-LKW und wurde anschließend noch gegen das LKW-Gespann geschleudert. Durch die Wucht des Aufpralls entstand an allen zwei Fahrzeugen zum einen erheblicher Schaden, die Unfallverursacherin wurde zudem im Beinbereich in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der Unfallgegner kam nach einigen Metern im Straßenbankett zum stehen, die Frau wurde jedoch mit ihrem Fahrzeug in ein angrenzendes Feld geschleudert. Auch am LKW-Gespann entstand durch die Kollision mit dem Verursacher-PKW zum Teil erheblicher Schaden.

Die Kräfte der Feuerwehr Attaching befreiten zunächst die im Fahrzeug eingeklemmte Fahrerin mittels hydraulischem Rettungsgerät und übergaben die Patientin nach kurzer Zeit an den zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungsdienst. Die Kräfte der Feuerwache 2 versorgten noch vor dem Eintreffen des zweiten Rettungswagens zunächst den im Bein- und Brustbereich verletzten Fahrer des zweiten verunfalten Wagens. Des Weiteren banden Kameraden die am LKW-Gespann ausgetretene Brems- und Batterieflüssigkeit. Im Anschluss an die Arbeiten der Feuerwehr nahm ein Gutachter die Arbeit auf, um die Einzelheiten des Unfallhergangs rekonstruieren zu können.

Gleichzeitig sicherten Kameraden beider Freisinger Feuerwachen mit zwei Fahrzeugen zum Schutz der Kräfte die Einsatzstelle großräumig ab, die Staatsstraße 2084 musste für die Zeit der Arbeiten über rund drei Stunden komplett gesperrt werden. Eine provisorische Umleitung wurde von der Feuerwehr eingerichtet, zu größeren Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr kam es jedoch nicht.

Anmerkung: Der Schwere Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen war nicht der erste auf der Staatsstraße 2084 zwischen den beiden Zufahrten nach Attaching während der letzten Jahre. Erst im September 2007 hatte ein Frontalzusammenstoß an fast selbiger Stelle ein Todesopfer gefordert, vor rund fünf Jahren hatte sich im Dezember, ebenfalls an jener Stelle, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Video und Fotos zum Einsatz sind auf merkur-online.de zu finden.

Bilder: Feuerwehr Attaching

Im Einsatz

Feuerwache 1: WLF+AB-THL, TLF 24/50+VSA
Feuerwache 2: KdoW, LF 16/12, LF 8/6
FF Attaching: LF 8/6, MZF

sowie: 2 RTW, 1 NEF, PI Freising (1 Fahrzeug)

Einsatzbericht

Einsatzort
Staatsstraße 2084
Meldebild
VU, Person eingeklemmt
Alarmzeit
06:39
Einsatzdauer
3 Std.
Kräfte
25
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