Hohe Einsatzintensität am Sonntag
Neben neuerlichem Einsatz der Hochwasserpumpen viele weitere Einsätze
29.06.2009
(uk) -
Nach den schweren Unwettern im Oberland stieg der Isarpegel Freising im Verlauf der Nacht auf den Sonntag wieder auf 3,18 m an. Damit erreichte die Isar im Vergleich der letzten Tage einen neuen Höchststand. Die neuerlichen Wassermassen machten am Sonntagvormittag den erneuten Einsatz zweier Hochwasserpumpen an den Schöpfwerken Schwabenau und Savoyer Au erforderlich. Die Pumparbeiten dauerten am Sonntagabend noch an.
Das weitere Einsatzgeschehen an diesen Sonntag forderte allerdings die Einsatzkräfte der FF Freising noch mehrmals heraus. Kurz vor dem Beginn des Aufbaus der Hochwasserpumpen wurde ein Brand in einer Tiefgarage in der Kesselschmidstraße gemeldet. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass die BMA ausgelöst hatte. Nach eingehender Erkundung konnte allerdings "Fehlalarm" zurückgemeldet werden.
Nur wenig später trat Treibstoff aus einem PKW in einer Tiefgarage Am Angerbach aus. Kräfte der Hauptfeuerwache banden die Flüssigkeiten. Die Einsatzkräfte der zuständigen Feuerwache 2 waren zu diesem Zeitpunkt im Bereich der Hochwasserpumpen gebunden.
Am Nachmittag gingen dann gegen 14.30 Uhr innerhalb weniger Minuten die Meldungen "Person in Isar" und "Kesselbrand in Weihenstephan" ein. Kräfte der Feuerwache 2, unterstützt von Personal der Hauptfeuerwache, fuhren über den teilweise überfluteten Isaruferweg an. Wie sich später herausstellte, war eine weibliche Person in Nähe der Freisinger Isarbrücke in die Isar gestürzt und abgetrieben worden. Die 82-jährige Frau konnte flussabwärts vor Marzling aus den Fluten gerettet und zunächst erfolgreich reanimiert werden, verstarb aber am Sonntagabend im Freisinger Klinikum.
Parallel geriet in einem Kesselhaus in Weihenstephan beim Umschalten zweier Heizkessel Öl in Brand. Die zuerst eingetroffenen Kräfte der Werkfeuerwehr Weihenstephan konnten den Brand unter Einsatz von CAFS-Schaum rasch unter Kontrolle bringen. Der Löschzug der Hauptfeuerwache musste nicht mehr eingreifen und konnte nach rund einer halben Stunde wieder abrücken. Um 18.30 Uhr löste dann nochmals die BMA eines Wohnheims in der Gartenstraße aus. Auch hier handelte es sich nach entsprechender Erkundung um einen Fehlalarm.
|