Hochwasserpumpen im Einsatz
Entlastung für die Anwohner in Lerchenfeld
26.06.2009
(uk) -
Das Hochwasser der Isar ist zwar weitgehend vorbei, das Grundwasser im Stadtgebiet steigt aber erfahrungsgemäß mit einer Verzögerung von einigen Tagen. So laufen seit Tagen bereits die Eigenpumpen der Anwohner. Um an den wassernahen Gebieten im Bereich der Ismaninger Straße / Savoyer Au und Schwabenau eine zusätzliche Entlastung zu erzielen, wurden in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt erstmals zwei Hochwasserpumpen durch die Freisinger Feuerwehr zum Einsatz gebracht.
Diese Hochwasserpumpen wurden nach dem Augusthochwasser 2005 beschafft. Das Wasserwirtschaftsamt errichtete nach 2005 auch mehrere Schöpfwerke im Stadtgebiet, wo das Wasser aus den Überlaufgräben abgepumpt werden kann. Dadurch soll eine zusätzliche Gefahr vermieden und eine Entlastung für die Anwohner erzielt werden.
Die Hochwasserpumpen mit einer Pumpleistung von als 22.000 Litern pro Minute sind bei der Freisinger Feuerwehr stationiert. Sie sind seit Donnerstagvormittag, auch in den Nachtstunden, an den Schöpfwerken Schwabenau und Savoyer Au ununterbrochen im Einsatz. Dabei kann es durch den Pumpbetrieb zu Lärmbeeinträchtigungen der Anwohner kommen, was allerdings in dieser Situation unvermeidlich ist.
Insgesamt verlief das Hochwasser der Isar, abgesehen von dem mehrere Tage dauernden Pumpeinsatz, in den letzten Tagen im Stadtgebiet unspektakulär und ohne Beeinträchtigungen ab.
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